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Name Geierperlhuhn
latainischer Name Acryllium vulturinum
Herkunftsland siehe Text
Art / Gattung Hühner

Erscheinungsbild

Dieses schönste und farbenprächtigste der Perlhühner ist grauschwarz mit weißer Perltüpfelung, an der Bauchmitte schwarz, an der Brust leuchtend hell- blau, in der Mitte schwarz. Die bandartig verlängerten und lanzettförmig zuge- spitzten Unterhalsfedern sind schwarz mit weißem Mittelstrich und leuchtend hellblauen Säumen, also der Länge nach weiß-schwarz-blau gestreift. Die Schwingen haben feine, weiße Längslinien; die äußeren haben hellviolettrot leuchtende Außensäume. Kopf und Vorderhals sind nackt, blaugrau, mit einer quer gerichteten Binde aus kleinen, samtartigen, rotbraunen Federchen über dem Hinterkopf. Der Hahn hat an den Läufen im Gegensatz zu Hauben- und Helmperlhühnern kleine, knopfförmige Spornhöcker, die auch bei der Henne zuweilen angedeutet sind. Die mittleren Schwanzfedern sind lanzettförmig zu- gespitzt und sehr stark verlängert.

Die trockenen Gebiete des tropischen Ostafrika von Süd-Somalia, Süd-Gallaland und Ost-Uganda südlich durch Ost-Kenia bis zum Pangani-Fluss in Ostafrika sind die Heimat dieses schönen Hühnervogels. Hier bewohnt er offene, trockene Steppen und liebt flache Ebenen. Als echter Steppenvogel ist er ein geschickter, schneller und ausdauernder Läufer, der sich auch auf der Flucht fast gar nicht auf das Fliegen verlässt. Die Stimme ist sanfter und weicher als bei den anderen Arten und klingt etwas quietschend 'tie tie ti tiet'. Von den Hennen hört man einen 'hu-hi' klingenden Lockruf. Die Nahrung besteht aus den gleichen Stoffen wie die der Helmperlhühner, doch scheinen Akaziensamen und auch Heuschrecken bevorzugt zu werden. Der Hahn ist meist nur an der etwas bedeutenderen Größe, dem lebhafteren Temperament und an dem' Spornhöcker von der gleichgefärbten Henne zu unterscheiden. Das Nest wird im hohen Gras unter einem Grasbüschel errichtet und mit 12-15 gelben, mit vielen bräunlichen Poren versehenen und ziemlich grob gekörnelten, spitz ovalen Eiern belegt, die in 24 Tagen erbrütet werden.

Allgemein nicht besonders zart und hinfällig, vertragen Geierperlhühner nasskaltes Wetter gar nicht und verlangen viel Wärme und Trockenheit. Der Unterkunftsraum muss daher trocken, sonnig und auch heizbar sein, ebenso wie auch der recht geräumige Auslauf warm und sonnig gelegen und ganz trockken sein muss und daher einen gut drainierten Boden erfordert. Im übrigen ver- langt das Geierperlhuhn keine andere Wartung und Pflege als die übrigen Perlhuhnarten. Doch sollte man ihm möglichst viele lebende Insekten, Heuschrecken usw. bieten.

Gesamtlänge
Schwanzlänge
Gewicht


Artenmerkmale

Schnabel
Iris
Läufe




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